Archiv der Kategorie: Mauerpark

Sa 12.9., 14 Uhr, Vinetaplatz (Brunnenviertel): Lärm-Demo gegen Verdrängung!

Quelle: Hände weg vom Wedding

Bebauung des Mauerparks, Mieterhöhungen, Verdrängung: Widerstand!
Wir organisieren uns gemeinsam, denn wir wohnen alle hier, und hier werden wir auch bleiben!

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Die Stadt wird weiter ausverkauft. Für kapitalistische Interessen werden Grünflächen mit teuren Bauprojekten zerstört, Mieten erhöht, Mietwohnungen in Ferien- oder gleich Eigentumswohnungen umgewandelt. Wer den Renditeinteressen entgegensteht, wird kriminalisiert und auf Demonstrationen von der Berliner Polizei zusammengeschlagen. Wer sich, wie viele Menschen, die teuren Mieten nicht mehr leisten kann, wird mit der vereinten Gewalt von Eigentümer*in, Hausverwaltung, Gerichtsvollzieher*in und Polizei zwangsgeräumt und praktisch in die Wohnungslosigkeit geschickt. Am Beispiel der im Jahr 2013 zwangsgeräumten Rosemarie F. aus Reinickendorf, konnte die gesamte Stadt sehen, wie tödlich diese Praxis für die Betroffenen ist.

Alles für ein prächtiges kapitalistisches Projekt “Stadt”, in dem nur noch Profite und die totale Verwertung stehen.
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PM der Mauerpark-Allianz: Senat hat aus Volksbegehren zum Tempelhofer Feld nichts gelernt. Einwendungen nur noch bis zum 16.3. möglich!

Quelle: http://www.mauerpark-allianz.de

Senat hat aus Volksbegehren zum Tempelhofer Feld nichts gelernt
Statt Bürgerbeteiligung sichert Senat Gewinne für Privatinvestor Groth-Gruppe

Der Senat hat aus dem Volksbegehren zum Erhalt des Tempelhofer Felds nichts gelernt. Auf einer Fläche, die bislang als Teil des Mauergrünzuges geplant war, will der Senat nun auch gegen den Willen der BürgerInnen Baurecht für den stadtbekannten Bauinvestor Groth schaffen.

Es ist ein Skandal: Indem der Senat die Planung über das Bauprojekt der Groth-Gruppe an sich zieht soll eine Grün- und Freiflächenplanung für die Geschäftsinteressen der Groth-Gruppe mit 708 zum grössten Teil hochpreisigen Wohnungen zubetoniert werden.
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Fr 14.11. 14 Uhr Fehrbelliner Platz: Demo „Grün statt Groth!“

Quelle: Mauerpark-Allianz

MPPlakat201410_WebBerlin trägt wieder Filz…
Gemeinsam mit dem Kleingartenverein Oeynhausen (der ebenfalls von einem Großprojekt des Investors Groth bedrohten Kleingartenkolonie Oeynhausen), der Bürgerinitiative „Schmargendorf braucht Oeynhausen“ und dem „Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd“ wollen wir kreativ und lautstark unseren Unmut gegen eine von Investoren gesteuerte Wohnungspolitik sichtbar werden lassen.
Unser besonderer Dank gilt dem Kleingartenverein Oeynhausen und der Bürgerinitiative Schmargendorf braucht Oeynhausen e.V. für ihre Initiative und die Anmeldung.

Grünfläche erhalten – Bodenspekulation stoppen
Ob am Mauerpark, in Lichterfelde Süd oder in der Kleingartenkolonie Oeynhausen – überall helfen Senat und Bezirke dem Privatinvestor Klaus Groth auf Grünfläche Baurecht zu schaffen und sichern ihm damit Profite in Millionenhöhe.

Grün statt Groth – Kein Luxusviertel am Mauerpark
Im Areal nördlich des Mauerparks droht eine massive Bebauung durch den Berliner Bauunternehmer Klaus Groth. Angeblich soll dringend benötigter Wohnraum entstehen. Tatsächlich sind 650 größtenteils hochpreisige Eigentums- und Mietwohnungen geplant. Für uns Anwohner bedeutet das: Verlust von Erholungsraum, steigende Mieten, Verdrängung und Verkehrskollaps.

Von Müller zu Groth
Der Demonstrationszug macht unterwegs halt bei Herrn Müller – noch Senator für Stadtentwicklung und Umwelt und zukünftiger Bürgermeister von Berlin – und endet dann am Kurfürstendamm beim Baulöwen Groth. Dort wollen wir Klaus Groth die Bebauungspläne zurückgeben: Wir sagen: „Nein danke, Herr Investor!“
Uns gehört die Stadt! Und wir wollen mitentscheiden, was in unserer Stadt passiert: Bitte kommt zahlreich, bringt Freunde, Nachbarn und Bekannte mit! Bitte helft mit, Flyer und Informationsmaterial zu verbreiten.
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PM der Initiativen: Olympia in Berlin? Lasst es einfach sein.

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Olympia?
Lasst es einfach sein.
Es gibt Wichtigeres zu tun.

Unterzeichner*innen:
– Prinzessinnengärten
– Think Berl!n
– Kotti & Co
– Initiative Stadt Neudenken
– Mietshäuser Syndikat Berlin-Brandenburg
– Haben und Brauchen
– 100%Tempelhofer Feld
– ExRotaprint
– ZKU | Zentrum für Kunst und Urbanistik
– Bündnis Stadt von Unten
– Mietenpolitisches Dossier
– Mauerpark Allianz
– metroZones
– Kopenhagener 46
– Anwohnerinitiative Thälmannpark
– Runder Tisch gegen Gentrifizierung Moabit
– Wem gehört Kreuzberg
– Wem gehört Moabit
– Hände weg vom Wedding
– *teddyzweinull
– …

Das Berlin von morgen machen wir alle.

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Freiflächen: Gemeinsam entscheiden, gemeinsam gestalten, gemeinsam nutzen

Ein interessanter Vorschlag der Berliner Piratenpartei (prinzipiell auch auf städtische Liegenschaften und sonst. Gemeingüter übertragbar):

Mit diesem Stiftfilm erklären, wir, die Piratenfraktion, unser Freiflächengesetz und warum die Einbindung der Berliner*innen bei Entscheidung über die Freiflächen Berlins unabdingbar ist.

Weitere Infos unter http://www.berliner-freiflaechen.de.

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Offener Brief der Mauerpark-Allianz an das Netzwerk Berliner Baugruppen Architekten

Die Mauerpark-Allianz hat sich im März 2013 gegründet und ist ein Bündnis aus betroffenen AnwohnerInnen sowie von Initiativen beiderseits der Bezirksgrenze zwischen Mitte und Pankow. Sie will die jetzt geplante Bebauung des nördlichen Teils des Mauerparks auf Weddinger Seite verhindern und eine schnelle Fertigstellung des Parks erreichen. Hier der Text des Offenen Briefes:

Offener Brief der Mauerpark-Allianz
an das Netzwerk Berliner Baugruppen Architekten

Berlin, den 02. März 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie, weil es bei den Bebauungsvorhaben am/im Mauerpark um eine Angelegenheit von großem öffentlichem Interesse geht. Die Mauerpark-Allianz ist ein Zusammenschluss von BürgerInnen und Bürgerinitiativen (Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park e.V., Freunde des Mauerparks e.V., Bürgerverein Gleimviertel e.V. u.a.) vor allem aus den Ortsteilen Wedding/Brunnenviertel und Prenzlauer Berg, die sich gegen die aktuellen Bebauungspläne am Mauerpark nördlich des Gleimtunnels wenden. Einige von uns engagieren sich bereits seit über 20 Jahren gegen die verschiedenen Bebauungspläne an diesem stadtgeschichtlich, sozial und kulturell bedeutsamen Ort und für einen großen grünen Mauerpark.

Seit 2012 bemüht sich nunmehr die Groth-Gruppe, unterstützt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Bezirksamt Mitte, ein großes Wohnungsbauprojekt (540 WE) auf einer ca. 4 ha großen Fläche nördlich des Gleimtunnels direkt am Nordbereich des Mauerparks (direkt neben der Jugendfarm Moritzhof, Spielplätzen und dem Kletterfelsen) durchzusetzen. Obgleich der Flächennutzungsplan des Landes Berlin hier eine Grünfläche ausweist, hat der Bezirk Mitte bereits im Jahre 2010 ein heftig umstrittenes Bebauungsplanverfahren in Gang gesetzt, mit dem u.a. Baurecht für den hochverdichteten Wohnungsneubau geschaffen werden soll.

Das Aufgeben der Grünplanung zugunsten von Wohnungsbau wurde und wird mit dem aktuell hohen Wohnraumbedarf begründet, insbesondere mit dem Argument, dass für breite Bevölkerungsschichten bezahlbare Wohnungen benötigt würden. Tatsächlich ging es aber von Beginn an um die spekulative Verwertung von lukrativem innerstädtischem Grund und Boden, der einstmals als Bahngelände im öffentlichen Eigentum war. Bereits als Bezirksstadtrat in Mitte hatte Ephraim Gothe seit 2007 Pläne für den Wohnungsneubau entlang des ganzen Mauerparks im Einklang mit dem damaligen Grundstückseigentümer entwickelt, mit dem erklärten Ziel, die Aufwertung vom Prenzlauer Berg in das Brunnenviertel fortzubauen.

Als das Unternehmen von Klaus Groth mit dem typischen Konzept einer massiven Bebauung von hochpreisigen Eigentums- und Mietwohnungen am Ende dieser spekulativen

Verwertungskette auftauchte, war die öffentliche Empörung groß. Der Senat bemüht sich daher um eine soziale Legitimation dieses Grundstückdeals und seiner stadtplanerischen Begünstigung, in dem ein Teil der Baufläche an eine städtische Wohnungsbaugesellschaft und an Baugruppen abgetreten werden soll. So betont auch StS Gothe immerfort, dass man „keine sozial entmischten Quartiere“ und deshalb möglichst in jedem Neubauquartier nicht nur Eigentumswohnungen sondern auch Mietwohnungen wolle, möglichst auch für Mieter mit geringem Einkommen. „Im Mauerpark beispielsweise haben wir mit dem Investor einen Anteil von 25% sozialem Wohnungsbau vereinbart, der durch Genossenschaften oder Bauherrengemeinschaften realisiert werden soll.“ (Interview, Ecke Turmstraße, Nr. 6, September 2013, S. 6/7)

Abgesehen davon, dass an sich Baugruppen wohl kaum das geeignete Instrument sind, den Bedarf an für untere Einkommensgruppen bezahlbaren Wohnraum zu decken, zielt dieses Manöver von Herrn Gothe ausschließlich darauf, das umstrittene Groth-Projekt zu legitimieren. Die wohl beleumundeten Baugruppen sollen dafür u.a. als Feigenblatt herhalten.

Deshalb hat Herr StS Gothe auch auf einer Veranstaltung Ihres Netzwerkes Sie so nachdrücklich gebeten, das kommende Angebot von Herrn Groth nicht auszuschlagen. Nunmehr liegt das Angebot von Groth auf dem Tisch: ein 420 qm Grundstück für 600 €/m2 realisierbarer Wohnfläche.

Unbeachtlich der fragwürdigen Qualität dieses Angebots fordern wir die in Ihrem Netzwerk verbundenen Baugruppenarchitekten Berlins auf, sich nicht an diesem Vorhaben zu beteiligen, sich nicht als Feigenblatt für eine gegen die Interessen des Gemeinwesen gerichtete spekulative Bodenverwertung durch die Groth-Gruppe (oder wer immer es auch zukünftig sein mag) herzugeben.

Wir appellieren an Ihr oft bekundetes Selbstverständnis, zu einer ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung und sozial gerechten Bodennutzung beitragen zu wollen. Sagen Sie NEIN zum vergifteten Angebot der Groth-Gruppe „Wohnen-in-der-Grünen Mitte“. Unterstützen Sie die Bürger-Bewegung gegen die stadtzerstörerische Bebauung und für einen großen Mauerpark für alle Berliner*innen und ihre Gäste.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und bitten Sie, diesen offenen Brief möglichst breit unter den Architekten und Projektentwicklern für Baugruppen bekannt zu machen.

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Doku: Der Baulöwe, die Stadt und der Filz: Klaus Groth – eine Berliner Karriere

SFB-Doku von 2001 von Ursel Sieber und Mathew D. Rose über Immobiliengeschäfte und Politik, am Beispiel des Berliner Baulöwen Klaus Groth, dessen „Groth-Gruppe“ grade wieder in hochgradig umstrittene Bauvorhaben wie die Bebauung der Mauerpark-Erweiterungsfläche und der Wilmersdorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen involviert ist.

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Termin Mo 11.3. 19 Uhr: Der Mauerpark gehört uns!

Nein zu Luxuswohnungen – Aufstehen gegen Gentrifizierung im Wedding: Die Bürgerinitiative welt-buerger-park lädt zu einem ersten Austausch, Kennenlernen und Pläneschmieden ein:

Am Montag, 11. März um 19:00 Uhr im Café Tortenwerkstatt, Gleimstr. 6

Kommt bitte zahlreich am 11. März und bringt Freunde, Bekannte und Nachbarn mit!

Flyer als PDF. Weitere Informationen unter www.mauerpark.org.

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